Hanwha Solutions investiert 160 Millionen Dollar in REC Silicon, um sich Polysilizium mit niedrigem CO2-Fußabdruck in den USA sichern

Die Hanwha Solutions Corporation, Mutterkonzern des Komplettanbieters von sauberen Energielösungen Q CELLS, stimmt zu, 16,67 % der Anteile an REC Silicon ASA für 160.47 Mio. USD zu erwerben.


[Seoul, Südkorea, 18. November 2021] Hanwha Solutions (oder "das Unternehmen") gab heute eine strategische Investition in den Polysiliziumhersteller REC Silicon ASA ("REC Silicon") bekannt, um angesichts der wachsenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien in den USA kohlenstoffarme Photovoltaikmaterialien zu sichern.

Das Unternehmen - Mutterkonzern des Gesamtanbieters von sauberen Energielösungen Q CELLS - gab bekannt, dass es einen Anteil von 16,67 % an REC Silicon für 160.47 Mio. USD erwerben wird und damit zum Co-Hauptaktionär des Polysiliziumherstellers werden wird, gemeinsam mit Aker Horizons, einer norwegischen Investmentgesellschaft mit Schwerpunkt auf erneuerbare Energien.

Die Ankündigung wird dem Unternehmen den Weg ebnen für weitere Investitionen in der solaren Wertschöpfungskette in den USA. Dafür rechnet das Unternehmen mit weiterer politischer Unterstützung, wenn der US-Kongress vor Jahresende den Solar Energy Manufacturing Act (SEMA) verabschiedet.

REC Silicon betreibt zwei Polysilizium-Produktionsanlagen in den USA mit einer jährlichen Produktionskapazität von 20.000 Tonnen: 18.000 in Moses Lake, Washington, und 2.000 in Butte, Montana. Durch den Einsatz von sauberer Energie aus Wasserkraft für seine Produktion kann REC Silicon kostengünstiges Polysilizium ohne Treibhausgasemissionen herstellen.

Hanwha Solutions erwägt weitere Investitionen in den USA

Die meisten in den USA ansässigen Polysiliziumhersteller haben ihre Produktion von Polysilizium für die Solarbranche gestoppt, darunter auch REC Silicon in Moses Lake. Die Abschaltung erfolgte, nachdem die Exporte von REC Silicon durch die von der chinesischen Regierung verhängten Antidumping- und Ausgleichszölle schwer eingebrochen waren.

"Die Unterzeichnung des SEMA-Gesetzes und andere politische Anreize für die Solarindustrie werden den Wert der Unternehmen steigern, die Polysilizium in den USA herstellen können", sagte ein Sprecher von Hanwha Solutions. "Wir werden unser Know-how aus der Polysiliziumproduktion in Korea nutzen, um die Anlage in Moses Lake wieder zu eröffnen und die REC-Siliziumproduktion in den USA erneut anzukurbeln".

Angesichts der Zusage der Biden Administration, bis 2050 eine klimaneutrale Gesamtwirtschaft zu schaffen, geht das Unternehmen davon aus, dass seine Investition in REC Silicon die wachsende Nachfrage nach Solarmodulen decken wird. Die Regierung hat angekündigt, dass sie den Anteil der Photovoltaik an der Stromerzeugung bis 2035 auf 40 Prozent erhöhen will.

Die Initiative wird weiteren Auftrieb erhalten, wenn der US-Kongress bis Ende des Jahres das SEMA-Gesetz verabschiedet. Das Gesetz, das Steuergutschriften für Solarproduzenten in den USA vorsieht, kann Hersteller, die Solarmodule im Inland produzieren, preislich wettbewerbsfähig machen.

Da das Unternehmen eine Solarmodulfabrik in Dalton, Georgia, mit einer jährlichen Produktionskapazität von 1,7 GW betreibt, wird die Verabschiedung des Gesetzes die Investitionen des Unternehmens in eine umfassende solare Wertschöpfungskette, von der Produktion von Polysilizium bis hin zu fertig montierten Solarmodulen, fördern.

Das Unternehmen nutzt diese Gesetzgebung als Chance, um seinen führenden Marktanteil in den USA zu sichern und auszubauen. Laut dem jüngsten Bericht von Wood Mackenzie Power & Renewables erreichte Q CELLS einen Marktanteil von 24,8 % auf dem US-Markt für Solarmodule für Privathaushalte und ist damit bereits drei Jahre in Folge die Nummer 1. Auch auf dem US-amerikanischen Markt für kommerzielle Solarmodule hat Q CELLS seine führende Position in zwei aufeinanderfolgenden Jahren behauptet, mit einem Marktanteil von 19,1 % im Jahr 2020.

"Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien ist angesichts der weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels unumgänglich", fügte der Sprecher von Hanwha Solutions hinzu. "Wir konzentrieren uns auf die USA, Europa und andere dynamische Solarmärkte und werden unsere Investitionen in den Regionen mit einer wachsenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien kontinuierlich ausbauen."

Über Q CELLS

Q CELLS ist ein weltweit erfolgreicher Komplettanbieter von sauberen Energielösungen in den Bereichen Solaranlagen, Solarkraftwerke Energiespeicher, und Stromverträge. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Seoul, Südkorea (Global Executive Headquarters) und Thalheim, Deutschland (Zentrum für Technologie, Innovation und Qualität) sowie diverse internationale Produktionsstätten in Malaysia und China. Q CELLS – bekannt als Technologieführer im Bereich Photovoltaik – bietet seinen privaten und gewerblichen Kunden heute individuell maßgeschneiderte Komplettlösungen für eine saubere Energieversorgung an – von Solaranlagen, über Energiespeicher, bis hin zu passenden Stromverträgen und Cloud-Lösungen. Q CELLS´ wachsendes globales Business-Netzwerk umspannt Europa, Nordamerika, Asien, Südamerika, Afrika und den Nahen Osten. Q CELLS ist ein Flagship-Unternehmen der Hanwha Gruppe und gehört zu den FORTUNE Global 500 Unternehmen sowie den acht wichtigsten Wirtschaftsunternehmen Südkoreas. Für weitere Informationen: www.q-cells.eu

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